Ein Platz für mich

Mit dieser Webseite richte ich mir einen offiziellen Platz für mich selbst ein. Um das zu zeigen, was man über mich wissen sollte oder könnte. Für den Fall, dass man mich kennenlernen will – als Mensch oder als Journalistin. Aber es ist nicht nur ein Platz im World Wide Web und in der Branche, in der ich langsam aber sicher Fuß vor Fuß setze. Es ist auch ein Platz in dieser Welt im übertragenen Sinn.

Denn damit gehe ich mit dem nach draußen, wer ich bin und was ich machen will. Es ist das eine, zu träumen. Aber es ist das andere, dafür loszugehen. Zwischen einen Traum und seine Verwirklichung stellen sich gerne mal Ängste, von deren Existenz man vorher nicht einmal wusste, Selbstzweifel und entmutigende Stimmen aus dem eigenen Kopf und den Mündern anderer. Schließlich hat man es doch überhaupt gar nicht verdient, wenn man mal ganz ehrlich ist. Und andere haben schließlich auch Träume, die so utopisch wie die eigenen sind und auch nie verwirklicht werden können. Wieso dann ausgerechnet der eigene? Schließlich ist man noch dazu überhaupt nicht qualifiziert und abgesichert genug. Von gut genug ganz zu schweigen. Und so gesellt sich ein Argument nach dem anderen zu all den Stimmen, die vehement von der Verwirklichung dieses nun wirklich höchst sinnlosen Traumes abraten.

ein traum bleibt

Diese Stimmen, Argumente und Ängste sind mir durchaus vertraut, wir kennen uns gut. Und sicher habe ich die ein oder andere verrückte Idee ihretwegen über Bord geworfen. Oder zumindest gut in Kisten verpackt und aufgeschoben. Doch ein Traum wollte sich weder wegwerfen noch verpacken und aufschieben lassen. Der war und ist hartnäckig und laut – schon immer. Vielleicht nicht lauter als Ängste und Zweifel, aber immer gleich auf und immer beständig und so mitreißend, dass ich keine Chance habe, ihn zu verdrängen. Und das ist der Traum, für dessen Verwirklichung ich nun einen großen Schritt vorangehe. Der Traum lautet: als freie Journalistin leben und arbeiten. Und der große Schritt bedeutet: (m)einen Platz einnehmen und mich zeigen.

ausschlaggebend ist die motivation

Im Lauf meines bisherigen, zugegebenermaßen immer noch jungen Lebens durfte ich lernen, dass die Motivation, die Idee, der Wunsch hinter dem Traum ausschlaggebend dafür ist, wie hartnäckig und laut er ist. Und wenn die Motivation etwas damit zu tun, das Leben anderer zu bereichern und gleichzeitig das eigene Leben und Lebensgefühl positiv zu verändern, hat der Traum großes Potenzial, trotz aller Ängste und Zweifel bis zur Verwirklichung zu überleben.

So auch dieser Traum. Meine Motivation? Ich will Menschen mit meinen geschriebenen Worten bestärken, berühren und zum Nachdenken anregen. Und Menschen, deren Stimmen leiser sind und nicht gehört werden, in meinen Texten Gehör verschaffen und ebenfalls zu einem eigenen Platz verhelfen. Und mir selbst ermögliche ich, jeden Tag meine größte Leidenschaft zu leben und damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Man könnte von einer Win-Win-Situation sprechen.

der mut, es trotzdem zu tun

Meine Motivation hat meine Ängste und Zweifel nicht komplett verdrängt. Die wollen mir nach wie vor verklickern, dass der Gewinn lange nicht so schwer wiegt wie all die Risiken, die mich auf diesem Weg erwarten. Aber sie hat mich dazu gebracht, trotzdem loszugehen und in meinem eigenen Tempo einen Schritt nach dem anderen zu wagen. Meine Motivation macht mich mutig und gibt mir den Anschub, den ich brauche.

Denn Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, Angst zu haben und es trotzdem zu tun.

Also wage ich den nächsten Schritt und nehme diesen Platz ein. Und mit dieser Webseite mache ich ihn auch für alle anderen sichtbar. Für dich. Ich zeige dir, wer ich bin und was ich mache. Ich erzähle dir von der Arbeit, mit der ich Menschen auf anderen Plattformen erreiche, und ich erzähle dir von der Arbeit an mir selbst. Von Träumen, Ängsten, Zweifeln – von all den Gedanken und Gefühlen, die mich durchströmen, und von denen ich glaube, dass du sie auch kennst. Und vielleicht erfüllt sich damit mein Wunsch, dich zu bestärken, zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

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